Reise nach Kyoto
Montag 9.4.2018
Heute war mal wieder Überführungstag, von Kanazawa nach Kyoto. Kyoto soll für die nächsten 9 Tage unser Ausgangspunkt für Ausflüge in Kyoto und mit dem Shinkansen in die nähere Umgebung sein. Aber mit dem Shinkansen kommt man in einer Stunde ganz schön weit, so um die 140km.
Wir kamen schon kurz nach dem Mittag in unserem Hotel an. Das Zimmer war trotzdem schon bezugsbereit, es ist eher ein Apartment mit kleiner Küche und einem Arbeitsplatz. Ideal wenn wir ein paar Tage hierbleiben. Auf dem Weg zum Hotel sehen wir die mächtige Tempelanlage Higashi Hongan-ji in unmittelbarer Nähe. Die wollten wir heute Nachmittag vor dem Abendessen noch ansehen.
KYOTO, KIYOMIZU TEMPEL UND GION DISTRICT
Dienstag 10.4.2018
Erster Tag in Kyoto
Heute war dann Fussmarsch aktuell. 30 Min waren wir unterwegs zum Kiyomizu Tempel, einer wunderschöne Anlage am Stadtrand am Berghang. Wetter heute sonnig und fast heiss. Leider ist das Hauptgebäude wegen Renovationsarbeiten immer noch eingekleidet. Natürlich waren wir nicht die einzigen Besucher. Aber Kyoto ist die Stadt der Kimonos. So viele Frauen in Kimonos und teilweise auch Männer sieht man sonst selten. Zum Tempel hoch führt eine Gasse mit vielen kleinen Geschäften mit Souvenirs und Kunsthandwerk, hier vorallem Töpferarbeiten.
Etwas unterhalb liegt das Gion-Viertel, früher der Geischabezirk. Viele junge japanische Paare machen einen Ausflug zum Tempel und in diesen Bezirk und mieten hier zuvor einen Kimono. Auch Mädchengruppen leisten sich den Kimono um schöne Fotos von sich zu machen und zu kichern und haben Freude wenn man ihnen bei den Gruppenfotos hilft. Wichtig dabei auch immer Fotos von hinten wegen der schönen Schleife. Und ein Foto gemeinsam mit dem Touri.
Kyoto, Himeji
Mittwoch 11.4.2018
Ausflug nach Himeji
In Himeji ist die eindrückliche Burganlage die Sehenswürdigkeit, auch bekannt als Weisse Burg.
Mit dem Shinkansen dauert die Fahrt eine Stunde für die ca. 140km.
Mal wieder ein Tag mit kurzen Regenschauern aber warm. Darum laufen auch immer wieder Regenschirme vor die Linse. Die sind dann fast so lästig wie Tabletfotografierer. Wenn ein paar davon vor dir stehen, siehst du nur noch eine Wand von Tablets.
Kyoto, Rote Dori und Erinnerungen
Donnerstag 12.4.2018
Beizeiten aufstehen und Local-Bahn fahren. Heute wird alles mit JR-Bahnen erkundet. Alle Reisen mit den JR-Zügen sind im JR-Pass eingeschlossen, teilweise auch lokale Busse und S-Bahnen. Für uns ein sehr angenehmer Dienst, wir müssen uns fast nie um Tickets kümmern. Und wenn der JR-Pass mal nicht geht dann halt die SWICA-Card.
Fushimi-Inari-taisha
Wir wollten vor dem grossen Touristenansturm im Fushimi-Inari-taisha Schrein sein. Das ist ein Schrein mit z.Z. über 10000 roten Dorii. Die wurden gestiftet um unter anderem zu wirtschaftlichem Erfolg zu gelangen. Imposant und schön ist es durch die tausenden vor roten Toren zu spazieren mit tausenden von Touristen. Ein paar Fotos fast ohne Touristen gelangen uns aber trotzdem.
Kyoto, Bambuswald und Tenryu-ji Tempel
Die nächste Station war der Bambuswald oder der Bambusweg. Auch hier tausende von Bambusgräsern und tausende von Touristen. Bambus gehört zu den Gräsern und nicht zu den Büschen.
Gleich anschliessend liegt der Tenryu-ji Tempel mit dem Sogenchi Garten. Ein kleiner Spazierpfad führt dem Sogenchi-Teich entlang, besonders schön im Herbst mit dem bunten Laub.
Kyoto, Myoshinji Temple
Danach suchten wir das Zen-Kloster Myoshinji Daishin-in, in dem ich 1995 für fast 2 Wochen übernachtete. Ich war damals mit der Sumie-Malgruppe der Sumi-e-Meisterin Toyoko Reymond unterwegs. Wir fanden alles wieder, sogar das Gebäude, in dem wir übernachteten. Dabei halfen uns ein paar Fotos ein paar Angestellte des Klosters.
Myoshinji eine riesige Zen-Kloster Anlage mit verschiedenen Tempeln, Gärten und Abteilungen. Aber nicht so bekannt und daher sind hier auch nur wenige Touristen. Wir hatten Zeit etwas ruhig nur einfach im Zen-Garten zu sitzen. Tat gut, die Erinnerungen und die Ruhe zu geniessen. Besonders hat mich Taizoin Temple mit dem Zengarten und dem Teich fasziniert, hier kann man stundenlang verweilen.
Kyoto, Nara
Freitag 13.4.2018
Wir sind immer noch in Kyoto stationiert. Eine einstündige JR-Bahnfahrt bringt uns nach Nara. Wir gehören zu den Frühaufstehern, aber schon auf dem Bahnsteig merkten wir, es gibt sehr viele davon.
In Nara nahmen wir dann den Bus, um uns den 30-minütigen Fussmarsch zu ersparen. Der Bus blieb im Verkehr stecken, die Fussgänger waren schneller. Aber wir erreichten den Todai-ji Tempel trotzdem.
Ein unglaublich imposanter Bau aus Holz. Nebst den vielen Touristen war auch eine Gruppe von 100 Kindergartenschülern auf Ausflug. Den Nara-Park mit den vielen heiligen aggressiven Rehen ersparten wir uns danach. Aber auch im Tempel war viel zum Staunen, es war ein schöner Ausflug bei angenehmem sonnigem Wetter.
Da wir wieder frühzeitig im Hotel waren, suchten wir nach einer Erholungspause die Shoppingarea von Kyoto und versuchten uns dort zurecht zu finden. Wir wollten uns für den nächsten Tag vorbereiten, der ein Shopping-Tag werden sollte.
Shopping in Kyoto
Samstag 14.4.2018
Für heute Samstag wurde Regen angesagt und wir wollten es mal wieder etwas ruhiger haben. Ein Tag im Gebiet Shijo-Kawaramachi dem Shopping District von Kyoto war der geeignete Ort dazu. Hier kauft ganz Kyoto ein und auch die Touristen. Es ist fast alles überdacht.
Der Nishiki Ichiba Markt ist ein Teil davon, ein Frischmarkt mit Ständen für Fisch, Gemüse, Tofu und Süssigkeiten.
Aber auch Shoppen kann ermüdend sein und am späten Nachmittag kam dann auch heftiger Regen.












































































































